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Lokaler Pastoralplan

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Unser Pastoralplan wurde am 02.03.2017 bei einer gemeinsamen Sitzung von Pfarreirat und Kirchenausschuss verabschiedet.

Sie können ihn hier als PDF-Datei einsehen und ausdrucken. Ansichtsexemplare gibt es jeweils im Pfarrbüro St. Willehad sowie in den Sakristeien unserer Kirchen.

Pastoralplan St. Willehad - hier als PDF:

 

 


 

 


Zum aktuellen Stand unseres Pastoralplans:

Die Steuerungsgruppe und der Pfarreiratsvorstand haben Ihre Eingaben gesichtet, in den Pastoralplan integriert bzw. einem daraus entstandenen Maßnahmenkatalog zugeordnet, so dass nichts verloren geht.  Bis Ende Januar bestand die Möglichkeit für Rückmeldungen. Nach einer Korrekturphase sowie der Erstellung von Vorwort und Schlusswort durch den Pfarreiratsvorstand wird der Pastoralplan dann in einer gemeinsamen Sitzung von Pfarreirat und Kirchenausschuss am 02.03.2017 verabschiedet.


 

Workshop-Vormittag am 11.06.2016

Gut 40 Personen haben sich am Samstagvormittag im großen Saal des Willehad-Hauses getroffen, um mit Hilfe des Moderators Stefan Honsel aus Vechta wichtige Schritte auf dem Weg zum Pastoralplan zu gehen.

Nach einer ersten Information über das Leitbild St. Willehad und den bereits zurückgelegten Prozess beschäftigte sich das Plenum nach Anschauen des Filmes „Kirche geht“ , der übrigens unter diesem Titel auch auf YouTube zu sehen ist, mit der Wahrnehmung verschiedener Kirchenbilder: Kirche als geschlossene Gesellschaft, Kirche als einladende Kirche, zu der sich Menschen auf den Weg machen können, Kirche die in die Stadt hinausgeht und zu Events einlädt oder eine Kirche, die offen auf ihren Sozialraum zugeht und mit den dort lebenden Menschen in den Dialog über ihre Fragen, Bedürfnisse und Interessen ins Gespräch kommt…  Die Teilnehmenden konnten ihre aktuelle Wahrnehmung zu diesem Thema deutlich machen, indem sie sich einem Kirchenbild – jeweils verortet in einer Saalecke - zuordnen konnten. In einem zweiten Schritt lud der Moderator ein, sich zu einem Wunschkirchenbild für die Zukunft zu bewegen. Nicht wenige der Teilnehmenden verließen daraufhin ihren zuerst gewählten Platz. So entstand eine Diagonale zwischen einer Kirche, die einlädt, und einer Kirche, die hinaus geht und unter den Menschen zu finden ist: Sammlung und Sendung, so könnte man es auf den Punkt bringen!

Der zweite Teil des Vormittags bestand darin, dass in fünf Kleingruppen – geordnet nach den fünf Aspekten des Leitbilds: Erlebnis, Vielfalt, Nähe, Gemeinschaft, Soziales Handeln – das in einem langen Zeitraum erarbeitete Material gesichtet und im Hinblick auf Optionen für die Pastoral St. Willehad in den nächsten 5 Jahren weiter konkretisiert und priorisiert werden konnte. Die Gespräche waren dabei sehr lebhaft und engagiert. Dafür sei allen Teilnehmenden dieses Tages ein herzlicher Dank gesagt!

Wie geht es nun weiter? – Die Steuerungsgruppe wird die Ergebnisse sichten. Am 22.9. werden der Pfarreirat und der Kirchenausschuss in einem gemeinsamen Treffen weiter darüber beraten. Dann wird unser lokaler Pastoralplan verschriftlicht und Ihnen allen in einer Gemeindeversammlung am 13. November, beginnend um 10.00 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Willehad-Kirche, vorgestellt. Enden wird diese Veranstaltung mit einem gemütlichen Ausklang, so dass die Küche zuhause kalt bleiben kann. Auch für die Kinder wird gesorgt sein. Bitte merken Sie sich diesen Termin unbedingt schon einmal vor.

Ursula Ratte-Püschel




Auf demWeg zu einem lokalen Pastoralplan

Präambel - „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Wo zwei oder drei offen sind für Andere und Neues, sozial Schwache stützen, mit anderen Konfessionen und Religionen leben und feiern, Heimat finden, sind wir mit IHM auf dem Weg.

Christsein heißt, aus christlicher Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe heraus, verantwortlich und befreit handeln für sich selbst und mit anderen und für andere.

(aus dem Leitbild der Gemeinde St. Willehad, verabschiedet am 24.4.2014)

Schon seit längerer Zeit ist der Pfarreirat mit dem Thema „Lokaler Pastoralplan“ beschäftigt. Wie sollte unsere Gemeinde mit ihren Filialen und Institutionen inhaltlich und materiell aufgestellt sein, so dass sie pastoral zukunftsfähig ist? Und überhaupt: was heißt „zukunftsfähig sein“? – Unsere Bischöfe erwarten von uns eine Antwort für die nächsten fünf Jahre in Form eines lokalen Pastoralplans!

Der personelle Rahmen ist klar vom Offizialat vorgegeben. Zu unserer Gemeinde gehören, was das pastorale Personal anbelangt, die Stellen des leitenden Pfarrers – Franz Josef Backhaus – , eines Priesters im Gemeindedienst - Dr. Rainer Groothuis - , eines Priesters der Weltkirche – Pater Louis Parappuram - sowie zwei ganze Stellen für PastoralreferentInnen, die bei uns durch Ingrid Liebermann (50%), Ursula Ratte-Püschel (50%) und Werner Bieberstein (100%) besetzt sind. Auch der Rahmen für das weitere hauptamtliche Personal in den Bereichen Kirchenmusik sowie Verwaltung, Sekretariat, Küsterei und Hausmeisterei ist klar.

Offene Fragen, die einer Klärung bedürfen, sind der pastorale Fahrplan unserer Gemeinde für die nächsten fünf Jahre sowie - daran angeknüpft - die Frage nach den nötigen Ressourcen im Bereich der Immobilien. Diese Fragen zu bearbeiten liegt in den Händen der Gemeinde. Seit einem Dreivierteljahr gibt es eine Steuerungsgruppe, bestehend aus Franz Josef Backhaus, Hildegard Roß, Ursula Ratte-Püschel und Peter Sehrbrock, die den Prozess zum Pastoralplan vorantreibt, auch vor dem Hintergrund eines entstehenden Pastoralplans aller drei katholischen Kirchengemeinden der Stadt Oldenburg.

Der Pfarreirat und das Seelsorgeteam sowie der Kirchenausschuss haben bereits eine große Menge an Vorarbeit geleistet:

  • So wurde ein Leitbild (Siehe unten!) für unsere Gemeinde erstellt und im April 2014 durch den Pfarreirat verabschiedet.

  • In mehreren Schritten erfolgte eine Bestandsaufnahme aller Aktivitäten und Gruppierungen unserer Gesamtgemeinde sowie der Filialen Heilig Geist, Alt-St. Peter, St. Stephanus und Alt-St. Willehad. Es wurde abgeglichen, inwieweit diese den fünf Aspekten des Leitbilds – Erlebnis, Nähe, Vielfalt, Gemeinschaft und Soziales Handeln - Rechnung tragen. Es wurde nach einem Ampelsystem überprüft, was gut, weniger gut oder schlecht läuft. – Daraus ergaben sich für die Gemeindeteile erste pastorale Schwerpunkte und Notwendigkeiten.

  • Das Bezugsfeld für eine Gemeinde als pastorale Größe ist das Territorium. So wurden Herausforderungen auf kommunaler Ebene (u. a. Altersstruktur, Einwohnerzahlen, vorhandene Institutionen wie Schulen, Senioreneinrichtungen) und kirchlicher Ebene (u. a. Jahresstatistiken, Altersstruktur, Geschichte und Kultur der Filialen) mithilfe sozialwissenschaftlicher Daten (Sinus-Milieu-Studie) und individueller Einschätzungen herausgearbeitet.

  • Parallel zum Prozess auf Gemeindeebene gab es auf Stadtebene zwei große Treffen (Sommer 2014 und 2015), auf denen die Pfarreiräte und Kirchenausschüsse unserer Gemeinden sowie VertreterInnen aller katholischen Institutionen und Einrichtungen unserer Stadt mit Unterstützung des Offizialates an einem Leitbildentwurf für die Stadt Oldenburg (Siehe unten!) gearbeitet und erste Konkretisierungen formuliert haben: So ist z. B. ein gemeinsamer Internetauftritt „katholisch in Oldenburg“ geplant. Ideen zu einer gemeinsamen Verwaltung wurden gesammelt und man regte regelmäßige Treffen der pastoral Verantwortlichen auf Oldenburger Stadtebene an. Begleitet wurde und wird dieser Prozess durch eine Steuerungsgruppe auf Stadtebene, zu der für unsere Gemeinde Franz Josef Backhaus, Ingrid Liebermann und Jupp Sieverding gehören.

  • Am 11.6. hat ein Workshop-Vormittag stattgefunden, bei dem nach einer anfänglichen Information zu unserem Leitbild über zukünftige pastorale Maßnahmen nachgedacht worden ist und erste Priorisierungen vorgenommen worden sind.

Nächster Schritt wird eine gemeinsame Sitzung von Pfarreirat und Kirchenausschuss am 22.9. sein, um dann den lokalen Pastoralplan auch im Hinblick auf die nötigen materiellen Ressourcen verschriftlichen und im Rahmen einer Gemeindeversammlung am 13. November vorstellen zu können.

Was geschieht dann? – Der lokale Pastoralplan wird von VertreterInnen aus den unterschiedlichen Abteilungen im Offizialat gelesen und mit Rückmeldungen im Hinblick auf dessen realistische Umsetzung versehen. Dann können wir für die nächsten fünf Jahre durchstarten!

Bitte nehmen Sie Ihre Verantwortung als Mitglied unserer Gemeinde wahr! Beteiligen Sie sich! Damit schaffen Sie mit uns die Grundlagen für die Zukunft unserer Kirchengemeinde St. Willehad!

Der Pfarreirat St. Willehad

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Leitbild der Gemeinde St. Willehad

(durch den Pfarreirat verabschiedet am 24. Februar 2014)

Präambel - „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Wo zwei oder drei offen sind für Andere und Neues, sozial Schwache stützen, mit anderen Konfessionen und Religionen leben und feiern, Heimat finden, sind wir mit IHM auf dem Weg.

Christsein heißt, aus christlicher Gottes-, Selbst- und Nächstenliebe heraus, verantwortlich und befreit handeln für sich selbst und mit anderen und für andere.

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Erlebnis – „Unmöglich können wir schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg 4,20).

Wir machen die Stärkung aus dem Glauben und die Freude an der Gemeinschaft erlebbar.

Im Wort „Erlebnis“ steckt „Leben“. Glauben ist ein Erlebnis und drückt sich in vielfachen Formen aus. Leben heißt Bewegung und Lebendigkeit. Lebendige Liturgie, erlebnisreiche Angebote lassen uns lebendigen Glauben in Gemeinschaft erleben.

Nähe - "Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er (Jesus) unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?" (Lk 24,32).

Wir sind eine gastfreundliche Gemeinde und zeigen Interesse aneinander und an unserem Nächsten.

Nähe ist Ausdruck einer Gemeinschaft. Sie zu zeigen, anzubieten, aber auch zu erzeugen, fördert unsere Gemeinschaft.

Vielfalt - „Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören… (Apg 2,8)

Wir anerkennen und fördern die unterschiedlichen Gaben der Menschen, die uns innerhalb und außerhalb der Gemeinde begegnen, weil sie uns bereichern und tiefer erkennen lassen, wie sehr Gott die Menschen liebt.

Unsere Gemeinde besteht aus vielfältigen Menschen in kultureller, altersbezogener, gedanklicher und tätiger Hinsicht. Dies betrifft u.a. Nationalität, Herkunft, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Lebensentwurf, christliche Prägungen, Art und Weisen des Christseins ebenso wie die Individualität der Teilgemeinden, in denen sie sich finden.

Das akzeptieren wir und wollen es nutzen, um unsere Gemeinde noch lebendiger zu gestalten.

Gemeinschaft - „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.“ (1. Kor. 12, 4-11)

Wir bilden eine Gemeinschaft, die jeden Menschen mit seiner einmaligen Geschichte und seinen individuellen Begabungen mitträgt. Diese Gemeinschaft wird geprägt von Barmherzigkeit und Vergebungsbereitschaft. Zugleich wird auch diese Gemeinschaft von eben diesen Menschen getragen.

Gemeinde ist Gemeinschaft, kann Heimat sein und werden für viele, für vielfältige Begabungen, für Suchende und Bleibende.

Soziales Handeln - „Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ (Mk 12,30.31)

Dem Gebot der Gottes-, Selbst – und Nächstenliebe folgend engagieren wir uns für gelingendes Leben in der kleinen und großen Welt und verpflichten uns, für das Allgemeinwohl unserer Mitmenschen und der uns anvertrauten Schöpfung Sorge zu tragen.

Der Grundpfeiler der christlichen Nächstenliebe bedeutet für uns, Not wahrzunehmen und mit Hilfe vieler Helfender soziale Aktivitäten in Gemeinschaft anzubieten, weiterzuführen und auszubauen.

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Überarbeiteter Leitbildentwurf für die drei katholischen Pfarreien in Oldenburg

1. Die drei katholischen Oldenburger Pfarreien agieren gemeinsam, sind unter-einander gut vernetzt und arbeiten mit anderen kirchlichen Institutionen ver-lässlich zusammen. In bestimmten Bereichen nehmen die drei Pfarreien Auf-gaben gemeinsam wahr.

2. Zur Entlastung der Seelsorger von administrativen Tätigkeiten und damit zur Stärkung ihrer seelsorglichen Aufgaben findet die Verwaltung zentral statt und ist professionell geführt. Vor Ort bleibt in allen drei Pfarreien ein Pfarrbüro erhalten. Jede Pfarrei setzt eigene Schwerpunkte und entfaltet sie.

3. Wir praktizieren eine Kultur des Willkommens für alle, die suchen und fragen und pflegen die Ökumene und den interreligiösen Dialog. Wir sind offen für Menschen jeden Alters, jeder Nationalität und Kultur und möchten ihnen Heimat bieten, denn Gott wohnt in allen Menschen.

4. Gemeinsam mit den Armen, Schwachen und Benachteiligten suchen wir nach Wegen und Lösungen aus der finanziellen und sozialen Not.

5. In unseren Pfarreien leben wir den christlichen Glauben, verkünden ihn auf viel¬fältige Weise den Menschen und feiern ihn in attraktiven Gottesdiensten. Die Musik ist ein wichtiger Bestandteil der Verkündigung.

6. Die Seelsorge der drei Pfarreien orientiert sich an den Bedürfnissen der Men-schen. Sie findet vor Ort in gut zu erreichenden, ansprechenden Räumlich-keiten statt.

7. Die drei Pfarreien nehmen die verschiedenen Begabungen der Menschen wahr und fördern sie. Sie stärken ihr Selbstbewusstsein und eröffnen Lebens-perspektiven.

Für Menschen, die mit ihren Begabungen und Fähigkeiten an der Sendung uns¬erer Pfarreien teilhaben und der Seelsorge ein Gesicht geben, schaffen wir Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung.

8. Wir sind durch vielfältige Angebote und Aktivitäten in der Öffentlichkeit prä-sent. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit und weitere Formen der Teilhabe för-dern wir eine positive Wahrnehmung der katholischen Kirche.

9. Wir gestalten das Leben in Oldenburg und umzu auf der Basis christlicher Werte mit und pflegen den lebendigen Austausch und die Zusammenarbeit mit den ökumenischen Gruppen und Institutionen, anderen Religionsge¬mein-schaften, sowie Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.

 

 

 




Weltladen

Unser WeltladenAn angekündigten Sonntagen besteht in St. Willehad bei einer Tasse Kaffee oder Tee nach den Gottesdiensten die Möglichkeit, Eine Welt- Waren zu erwerben.

Spenden

DKM Darlehnskasse Münster (Münster, Westf.)

IBAN: DE59 4006 0265 0002 7289 03

Kontakt

Katholisches Pfarramt St. Willehad
Eichenstraße 57
26131 Oldenburg
Tel.: 0441 / 95 70 20
Fax: 0441 / 95 70 212
E-Mail: info@st-willehad-oldenburg.com