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Aktuelles

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St. Willehad in Zeiten der CORONA-Krise

Vor dem Hintergrund der derzeitigen CORONA-Krise möchte ich Ihnen hiermit einige wichtige und vor allem aktuelle Informationen geben, die unser Gemeindeleben in St. Willehad betreffen.

Die nachfolgenden Punkte möchten Sie sachlich und verbindlich informieren und zugleich mithelfen, dass unser Gemeindeleben – wenn auch auf andere Weise – weiterhin stattfindet. Kreativität und Flexibilität sind mehr denn je in Zeiten von CORONA angesagt.


Gottesdienste

Alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Vespern, Andachten etc.) fallen bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, ohne Ausnahme aus.

Pater Louis und ich feiern in Verbundenheit mit unserer Kirchengemeinde dienstags (18.00 Uhr), donnerstags (8.15 Uhr), freitags (18.00 Uhr) und sonntags (11.00 Uhr) die Eucharistie in der Krypta der St. Willehad-Kirche.

Herzlich lade ich Sie ein, zu Hause im persönlichen Gebet an der Eucharistiefeier teilzunehmen.

Damit wir Ihre Anliegen in Form von Fürbitten in die Gottesdienste aufnehmen können, wird ab sofort in der St. Willehad-Kirche bei der Muttergottes ein „Fürbittkasten“ aufgestellt. Auf vorbereitete Zettel können Sie Ihre Anliegen schreiben und dann in den „Fürbittkasten“ werfen. Dieser „Fürbittkasten“ wird regelmäßig geleert.

In den Eucharistiefeiern werden auch die in diesem Zeitraum angenommenen Messintentionen berücksichtigt. Gerne können Sie zum Bestellen der Messintentionen auch die im Schriftenstand in Hl. Geist, St. Stephanus und St. Willehad ausliegenden Umschläge benutzen, die Sie dann bitte dementsprechend ausfüllen und in den Briefkasten des zentralen Pfarrbüros, Eichenstr. 57, 26131 Oldenburg.

Taufen und Trauungen sind ab sofort auch im kleinsten Familienkreis nicht mehr möglich. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit dem Pfarrbüro (0441/957020) in Verbindung, um Ausweichtermine zu vereinbaren.

Trauerfeiern und Beisetzungen dürfen nur im engsten Familienkreis (maximal 20 Personen) unter Beachtung der notwendigen Hygienevorschriften (Mindestab-stand 2 Meter) abgehalten werden. Die Trauerfeiern sollen im Freien stattfinden. Auf die Nutzung der Friedhofskapelle ist zu verzichten. Zu wünschen ist, dass dies im Einzelfall zwischen den Angehörigen, dem Bestatter und der Friedhofs-verwaltung (0441/9570216) zu aller Zufriedenheit geklärt werden kann.

Kirchen

Unsere Kirchen (Hl. Geist, St. Stephanus, St. Willehad, St. Marien, Südmosles-fehn) und unsere Friedhofskapelle sind weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet und stehen für das persönliche Gebet zur Verfügung. Allerdings ist die Bildung von Gebetsgruppen untersagt.

Pfarrheim/Gemeindezentrum

Das Willehad-Haus, das Pfarrheim Heilig Geist und das Gemeindezentrum St. Stephanus bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Zentrales Pfarrbüro und Friedhofsverwaltung

Das zentrale Pfarrbüro und die Friedhofsverwaltung, beide Eichenstraße 57, 26131 Oldenburg, sind bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Kontaktaufnahme kann bis auf weiteres durch Telefon oder E-Mail geschehen:

Pfarrbüro:

Tel.: 0441/957020; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Friedhofsverwaltung:

Tel.: 0441/9570216; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Seelsorge vor Ort

Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen weiterhin für Dienste wie z.B. Kranken- und Hauskommunion, Krankensalbung, Beichtgespräche und seelsorgliche Gespräche zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro oder an die Seelsorgerinnen und Seelsorger direkt, deren Telefonnummern im Mitteilungsblatt oder auf der Homepage (www.st-willehad-oldenburg.com) zu finden sind. In diesem Zusammenhang sind die üblichen Hygienevorschriften und Vorsichtsmaßnahmen bei Ansteckungsgefahr zu berücksichtigen!

Seelsorge digital

Die Gläubigen sind derzeit von der Sonntagspflicht befreit. Bitte informieren Sie sich, wo es im Fernsehen, im Radio oder im Internet Gottesdienstübertragungen gibt, um diese von zu Hause aus mitzufeiern.

Nachfolgend werden einige Links angegeben, die die Suche erleichtern:

www.bistum-muenster.de (täglich wird um 8.00 Uhr die Eucharistiefeier aus dem St.-Paulus-Dom, Münster, und um 18.00 Uhr die Eucharistiefeier aus der Lambertikirche, Münster, übertragen).

Weitere Links (u.a. für Gottesdienstübertragungen, geistliche Impulse)

www.ewtn.de

www.bibelwerk.de

Solidarisches Glockenläuten

Die katholischen Kirchengemeinden im Bistum Münster läuten täglich bis Mittwoch der Karwoche die Kirchenglocken um 19.30 Uhr. Dies dient als Zeichen der Verbundenheit und lädt zu Hause zum persönlichen Gebet ein.

Palmsonntag, Kar- und Ostertage

Die öffentliche Feier der Palmsonntagsliturgie und der Kar- und Ostertage ist untersagt.

Bitte achten Sie auf die aktuellen Angebote unserer Kirchengemeinde und informieren Sie sich durch Aushang oder über unsere Homepage.

Die zuständigen Fachstellen und Referate im Generalvikariat Münster und im Offizialat Vechta haben für die Feier der Palmsonntagsliturgie und der Kar- und Ostertage eine Handreichung und Hausgottesdienste erarbeitet. Die Angebote sind unter www.bistum-muenster.de/seelsorge_corona zu finden.

Erstkommunionen

Für weitere Entscheidungen, besonders im Hinblick auf die Erstkommunionvorbereitungen und –feiern sind die Vorgaben des Landes Niedersachsen, der Stadt Oldenburg und des Bistums Münster abzuwarten.

Aktualität

Sollten sich aufgrund von Vorgaben des Landes, der Stadt oder des Bistums Änderungen ergeben, werden wir Sie über unsere Homepage und durch Aushang informieren.


Ich wünsche Ihnen im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger von St. Willehad weiterhin eine gesegnete Fastenzeit. Bitte seien Sie achtsam.

St. Willehad, 30.03.2020

Pfr. Dr. F.J. Backhaus, leitender Pfarrer

 

 

Palmsonntagskollekte am 5. April 2020

Ausfall der Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten gefährdet gesamte Arbeit im Heiligen Land

Aufgrund des Ausfalls unserer Gottesdienste bis zum 19. April kann auch die diesjährige Palmsonntags-Kollekte nicht wie gewohnt stattfinden. Das hat weitreichende Folgen für die Arbeit vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande.

Gerne können Sie direkt an den Deutschen Verein vom Heiligen Lande per Überweisung spenden. Die Kontoverbindung lautet:

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Pax-Bank

IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10

Stichwort: Spende zu Palmsonntag


Eine Überweisung ist auch auf unser Spendenkonto möglich:

Darlehnskasse im Bistum Münster (DKM) –

IBAN: DE59 4006 0265 0002 7289 03

Stichwort: Spende zu Palmsonntag

Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, nennen Sie bitte zusätzlich Ihren Namen und Ihre Adresse.


MISEREOR - Sonntag 28./29.03.2020

Aufgrund des Ausfalls unserer Gottesdienste bis zum 19. April kann auch die diesjährige Misereor-Kollekte nicht wie gewohnt stattfinden. Das hat weitreichende Folgen für die Arbeit von Misereor. Aber wir können andere Wege beschreiten.

Gerne können Sie direkt an MISEREOR überweisen oder aber auch auf das Spendenkonto unserer Gemeinde:

Darlehnskasse im Bistum Münster (DKM) - IBAN: DE59 4006 0265 0002 7289 03. Bitte geben Sie dabei das Stichwort "Misereorkollekte 2020" an. Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, nennen Sie bitte zusätzlich Ihren Namen und Ihre Adresse.

Gerne können Sie auch die in den Kirchen ausgelegten Spendentütchen verwenden. Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, füllen Sie das Spendentütchen entsprechend aus. Das Spendentütchen werfen Sie bitte in den Briefkasten des zentralen Pfarrbüros in der Eichenstraße 57, 26131 Oldenburg.

Danke!


 

Einkaufshilfe

Der Caritasverband Oldenburg-Ammerland e. V. hat uns eine Einkaufshilfe der Stadt Oldenburg für Menschen, die zurzeit nicht selber einkaufen gehen können, weitergeleitet. Sie finden sie hier als PDF-Datei.



Bischofswort von Bischof Dr. Felix Genn


Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Münster,

ich grüße Sie in einer ganz besonders außergewöhnlichen Situation, die keiner von uns bisher so erlebt hat, und die wir uns vor wenigen Wochen noch nicht so hätten vorstellen können. Unser aller Alltag hat sich radikal geändert. Das wird noch einige Zeit so bleiben.

Wir sind alle zu einer großen Solidarität herausgefordert, die bedeutet, dass wir einander Nähe zeigen, indem wir Distanz halten. Das klingt in der Tat paradox, ist aber sehr hilfreich. Verständlicherweise haben viele von Ihnen Ängste. Sie sorgen sich nicht nur um sich selbst, sondern vor allem auch um Eltern, Großeltern, Kranke oder ohnehin Pflegebedürftige. Ich möchte Ihnen versichern: Im Gebet bin ich mit Ihnen allen verbunden. Wir dürfen nicht verzagen, sondern dürfen trotz der schwierigen Situation hoffnungsvoll sein und bleiben. Dafür gibt es viele Gründe:

Ich erlebe Politikerinnen und Politiker, die verantwortungsvoll handeln.

Ich erlebe eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität gerade mit den sogenannten Risikogruppen.

Ich erlebe Arbeitgeber, denen es zuerst um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht.

Und ich erlebe Christinnen und Christen, die Kraft, Mut und Zuversicht im Gebet finden und das auch an andere weitergeben.

Auch seitens des Bistums haben wir in den letzten Tagen Entscheidungen treffen müssen, die das Ziel haben, die Ausweitung des Virus zu verlangsamen. Wir dürfen Menschen nicht gefährden. Alle Gottesdienste und Veranstaltungen in unserem Bistum sind deshalb bis auf weiteres abgesagt. Das heißt aber in keiner Weise, dass das religiöse oder geistige Leben in unserem Bistum zum Stillstand kommt - ganz im Gegenteil.

Wir übertragen jeden Morgen um 8.00 Uhr die Feier der heiligen Messe aus unserem Paulus-Dom im Internet, ebenso um 18.00 Uhr die Eucharistiefeier in der Lamberti-Kirche; auch aus Kevelaer gibt es regelmäßige Gottesdienst-Übertragungen im Internet. Ähnliche Angebote im Internet, Radio und Fernsehen machen weitere Pfarreien in unserem Bistum und andere Bistümer.

Die Priester in unserem Bistum werden weiterhin - auch ohne Beteiligung der Gläubigen - stellvertretend für Sie die Messe feiern. Dies, weil in unserer Situation gerade die Feier der Eucharistie unser Auftrag als Kirche ist, um die Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen und ihnen auch weiterhin geistlich nahe zu sein.

Ich lade Sie herzlich ein, die Eucharistie innerlich mitzufeiern, mitzubeten und das Wort Gottes aufzunehmen oder auch durch die Lektüre der Heiligen Schrift in Kontakt mit Jesus selbst zu bleiben. Wenn Sie die hl. Kommunion nicht empfangen können, sind Sie auf diese Weise trotzdem tief innerlich mit Ihm verbunden, pflegen mit Ihm Kommunion, Gemeinschaft. So können Sie jetzt in Ihren Familien vielleicht in besonderer Weise und intensiver als sonst das Gebet miteinander pflegen oder es neu entdecken, Ihre Sorgen und Anliegen vor Gott tragen. Sie werden dann hoffentlich erfahren, wie etwa das „Vaterunser“ oder das „Gegrüßet seist Du, Maria“ Kraft und Zuversicht spenden können.

Kraft und Zuversicht gibt mir auch das Verhalten so vieler Menschen in unserem Bistum, die dafür Sorge tragen, dass das Leben im Rahmen der Vorgaben gut weitergehen kann. Natürlich denke ich an Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger oder das Personal in Altenheimen. Ich denke aber auch an unsere Politikerinnen und Politiker, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern oder an die Fachleute aus der Wissenschaft. Und ich denke genauso an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Supermärkten, Bäckereien, im ÖPNV oder Apotheken. Ihnen allen und vielen, die ich jetzt vielleicht vergessen habe, gelten mein aufrichtiger Dank und meine Anerkennung. Hier schließe ich insbesondere die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, die in diesen Tagen in unterschiedlichen Feldern Großartiges leisten.

Ich bete für Sie alle und bitte Sie zugleich: Beten Sie auch für mich!

Ganz besonders empfehle ich Ihnen die alten und einsamen Menschen, die es in diesen Tagen besonders schwer haben, ja vielleicht in ganz eigener Weise gefährdet sind. Sie haben sicherlich genug kreative Phantasie der Nächstenliebe, um hier Wege zu finden, dass sie nicht in Isolation geraten.

Seien wir aus unserem Glauben an den auferstandenen Jesus Christus hoffnungsvoll und zuversichtlich.

Liebe Schwestern und Brüder, ich möchte mit einem Gebet schließen, das ich von meinem Trierer Mitbruder Bischof Stephan übernommen habe, und das ich Ihnen mit dem Wunsch, dass Sie alle gesund bleiben und herzlichen Grüßen nun vorspreche:

Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

• für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;

• für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;

• für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;

• für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;

• für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;

• für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;

• für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;

• für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.

Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.

Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.

Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind.

Wir stehen in der Fastenzeit. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen.

Gott, unser Herr, wir bitten Dich:

Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

Ihr

+Felix Genn

Bischof von Münster


 

 

 

 



 


Offener Brief unseres Bischofs Dr. Felix Genn zum Thema des sexuellen Missbrauchs in unserer Kirche und in unserem Bistum: hier als pdf Datei.

 



Einladung des Sachausschusses "Ökofaire Gemeinde" hier als PDF-Datei


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weltladen

Unser WeltladenAn angekündigten Sonntagen besteht in St. Willehad bei einer Tasse Kaffee oder Tee nach den Gottesdiensten die Möglichkeit, Eine Welt- Waren zu erwerben.

Spenden

DKM Darlehnskasse Münster (Münster, Westf.)

IBAN: DE59 4006 0265 0002 7289 03

Kontakt

Katholisches Pfarramt St. Willehad
Eichenstraße 57
26131 Oldenburg
Tel.: 0441 / 95 70 20
Fax: 0441 / 95 70 212
E-Mail: info@st-willehad-oldenburg.com